Ausbildung:
- T JUNCTION Wien
- Iwanson Schule München und faros tanz haus Köln
- Trainingsaufenthalte in New York
- Jahrzehnte lang kontinuierliches Training im tqw und verschiedenen Studios
- Cranio Sacral Ausbildung bei Kathrin Kleindorfer
- Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Theaterwissenschaft
- Seit 2016 intensive Beschäftigung mit Klein Technique™, Teilnahme an Workshops, seit 2020 mehrmals wöchentlich in online Klassen
Persönlicher Weg:
Andrea Nagl begann als Jugendliche zu tanzen – aus einer Einheit pro Woche wurde schnell das Tanzstudio zum Lebensmittelpunkt. Dass Tanz einmal ihr Beruf werden würde, schien damals außerhalb ihrer Vorstellungskraft. „Eigentlich kam der Tanz zu mir“: Nach der Matura wurde sie immer wieder, zunächst weitgehend ohne eigenes Zutun, eingeladen, in Projekten mitzutanzen. Zu unterrichten begann sie, weil sie von jüngeren Kolleg*innen gebeten wurde, ihnen beizubringen, so zu tanzen wie sie selbst. Daher war ihr Unterrichtszugang von Anfang an von der Frage geprägt, was die Essenz ihres Bewegungszugangs ausmache. Dieser war schon in den 1990er Jahren stark von Release Technique geprägt – bis heute die Basis all ihrer Klassen.
Seit 1998 unterrichtet sie im Laien- und Ausbildungsbereich sowie auf professionellen Trainingsplattformen Release Technique, Contemporary und Release Ballett. Wichtige Stationen waren zehn Jahre an der professionellen Tanzausbildung Studio an der Wien, viele Jahre im Tanzquartier Wien, sowie Workshops an der MUK, am marameo in Berlin und am K3 in Hamburg. 2015 gründete und leitet sie die Tanzintensive DANCEmotion.
Parallel zur Lehrtätigkeit begann sie nach Jahren in Company-Engagements – u. a. bei Tanz*Hotel und Compagnie Smafu – 2006 eigene choreografische Projekte zu realisieren, oft in Kooperation mit Medienkünstler Markus Wintersberger (nagl~wintersberger) und Komponist Karlheinz Essl. In den letzten Jahren forscht sie künstlerisch zur Verkörperung geologischer Prozesse, basierend auf wissenschaftlicher Recherche, und performte unter anderm im Naturhistorischen Museum Wien und im Krahuletz-Museum Eggenburg. 2024 wurde diese Arbeit mit dem Arbeitsstipendium der Stadt Wien ausgezeichnet.
Q & A
Warum unterrichtest du für das beat1060?
Ich finde die Philosophie und den Teamgeist im beat1060 toll.
Warum unterrichtest du? Verfolgst du ein persönliche Mission beim Unterrichten?
Ich liebe es, meine Begeisterung zu teilen. Es macht mir Freude, Dinge zu erklären, einen Weg für alle zu finden, etwas nachvollziehen und umsetzen zu können.
Meine Mission ist es, einen Bewegungszugang, der auf Release Technique beruht, zu vermitteln. Das heißt, überflüssige Spannung der äußeren Muskulatur loszulassen, um so den Fokus auf das Skelett bringen zu können, sich geerdet und mit Leichtigkeit, pur und authentisch zu bewegen.
Gibt es ein berufliches/tänzerisches Highlight in deinem Leben?
Viele! Jede Performance, für die ich lange recherchiert und geprobt habe, ist ein Highlight. Aber auch jede Klasse, die ich unterrichte, in der jemandem „der Knopf aufgeht“!
Wie hat Tanz und Bewegung dein Leben bereichert?
Ich war als Kind und Jugendliche sehr schüchtern und habe nicht gern geredet. Tanzen hat mir eine nonverbale Sprache gegeben. Ich habe Selbstvertrauen bekommen und inzwischen rede ich auch gern 😉
Es ist ein wunderbares Gefühl, im bewegten Flow zu sein, oder gut geerdet und durchlässig zentriert.
Motivierende Worte für Tanzanfänger*innen, Wiedereinsteiger*innen und Neugierige:
Allow the movement to happen!
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Dienstag, 15:00 – 20:00 Uhr
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